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Cellensis 2016

Freitag, 04.11. / 19.30 Uhr - Wallfahrtskirche Hafnerberg

Eröffnungskonzert „Die Wiener Sängerknaben“
Wiener Sängerknaben / Luiz de Goday, Kapellmeister

Der wohl berühmteste Knabenchor der Welt, die „Wiener Sängerknaben“ gilt als eine der wichtigsten Institutionen Österreichs. Oftmals gerne als die „jüngsten Botschafter Österreichs“ bezeichnet sind ihre Auftritte besonders im Ausland gefragt, in Österreich jedoch etwas ganz Außergewöhnliches. Die Wiener Sängerknaben, gegründet 1498 vom deutschen König und späteren Kaiser Maximilian I., haben heute rund 100 aktive Sängerknaben, die auf vier Konzertchöre aufgeteilt sind. Die vier Chöre sind gleichrangig und teilen sich die Aufgaben: die Tourneen, die Dienste in der Hofburgkapelle, die Konzerte und Auftritte in Österreich, Ton- und Filmaufnahmen sowie Sonderprojekte. In der Wallfahrtskirche gastierte der „Mozartchor“.


Sonntag, 06.11. / 15.00 Uhr - Basilika Klein-Mariazell

Konzert „Tanz der Engel“
Choralschola der Wiener Hofburgkapelle / Daniel Mair, Leitung
Jeremy Joseph, Orgel / Sophia Hörmann, Tanz

Wenn man von Engeln spricht – egal, ob man an ihre Existenz glaubt oder nicht – spricht man von unsagbaren, unerklärlichen, unsere Vorstellungskraft übersteigenden Dingen. Deshalb ist auch die Muttersprache der Engel die Musik, denn die Musik dringt weiter vor in die Geheimnisse des Lebens als die Sprache des reinen Wortes. Das gilt insbesondere für die abendländische Musik in der christlichen Tradition: So beschrieb der Kirchenvater Augustinus den Gesang des „Halleluja“ als Jubelgesang, der vom Wort in einen Bereich hineinführt, wo die Worte verstummen und man „nur“ mehr singen kann – wie auch in der Vorstellung vom Jenseits mit seinen singenden und tanzenden Engeln. Eben jenen Übergang zwischen wortbezogener Vokalmusik im Stil des Gregorianischen Chorals und der Musik wie auch dem Tanz ohne Worte möchte dieses Projekt ausloten. Mit Kompositionen von Kobald, Planyavsky, Estermann und Heiller sowie Improvisationen wurden dem Zuhörer in der Verbindung von zeitlosem Choral, zeitgenössischer Orgelmusik und modernem Ausdruckstanz die Ohren für Unerhörtes geöffnet.
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Samstag, 12.11. / 19.30 Uhr - Wallfahrtskirche Thenneberg

„Barock und Rock“
Reinmar Wolf, Orgel & Leitung / Thomas Kramer, E-Gitarre
Bernhard Zingler, Klarinette & Saxophon / Andreas Siman, Schlagzeug & Vibraphon

Es gibt keinen Widerspruch zwischen U- und E-Musik, zwischen sogenannter Unterhaltungsmusik und ernster Musik. Es gibt nur gut und schlecht oder auch die Gegensätze sanft-powerful, rhythmusbetont-ruhig oder leise-majestätisch. Auch eingefleischte Organisten wunderten sich, wie gut sich E-Gitarre, Schlagwerk und Saxophon im sakralen Raum mit der Orgel mischen. Und Rockmusiker auf der anderen Seite wunderten sich, wie rockig die Kirchenorgel klingen kann: Neue Klangwelten! Faszinierende Entdeckungen! Cross-Over! Ein MUSS für beiderlei Liebhaber!


Sonntag, 13.11. / 9.00 Uhr - Basilika Klein-Mariazell

„Leopold-Messe“
AGV Stadtchor Berndorf / Ursula Appel, Leitung / Anton Gadinger, Orgel
Hauptzelebrant Erzbischof Dr. Christoph Kardinal Schönborn

Der Tradition des Festivals entsprechend, gestaltete ein Chor aus der näheren Umgebung die Festivalmesse. Es freute uns, den AGV Stadtchor Berndorf, der seit 1987 unter der Leitung von Ursula Appel steht, beim Festival „cellensis 2016“ begrüßen zu dürfen. Der durch zahlreiche Konzerte weithin bekannte gemischte Chor, zu dessen Repertoire geistliche wie auch weltliche Musik, Spirituals, Volkslieder aus Österreich und Lieder aus aller Welt gehören, gestaltete die Hl. Messe ebenso bunt und vielfältig. An der neuen Orgel der Basilika war der Organist der Basilika Anton Gadinger zu hören.
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